Langzeitarchivierung
WAS, WENN DIGITALE DATEN AUCH NOCH IN 1.000 JAHREN ZUGÄNGLICH WÄREN?

Disketten, digitale 3D-Zeichnungen oder Fotos, die in Sozialen Medien hochgeladen werden: Sie alle sind nach Meinung von Expert*innen vom Aussterben bedroht. Wie kann das sein, wo digitale Informationen aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind? Das Problem: Die langfristige, sichere Aufbewahrung und Erhaltung dieser Daten ist gar nicht so einfach. Denn Datenträger sind nicht unendlich lange haltbar, Software kommt und geht, Dateien können irgendwann nicht mehr geöffnet werden. Digitale Fotos und Videos sind genauso gefährdet, wie digitale Bibliotheksbestände, Forschungsdaten und 3D-Objekte.

Das alles muss gesammelt, zugänglich gemacht und für zukünftige Generationen erhalten werden – darum kümmert sich die TIB. Die Aufgabe der digitalen Langzeitarchivierung ist es, die Eigenschaften der verschiedenen digitalen Formate zu erkennen, zu verstehen und Strategien für ihr Überleben zu entwickeln. Sie betreibt sozusagen digitale Arterhaltung und bewahrt damit kulturelles Erbe.

Weiterführender Link: TIB.EU/INTERVIEW-LZA


Ansprechpartner:

Thomas Bähr
Leitung Bestandserhaltung und Langzeitarchivierung
E-Mail: thomas.baehr@tib.eu